Ehrung von Kirchenchören mit der Palestrina-Medaille

Einen Kirchenchor, der sich seit mehr als 100 Jahren um die Gestaltung der Liturgie und um die Pflege des Chorgesangs verdient gemacht hat, zeichnet der Allgemeine Cäcilienverband (ACV) mit der Palestrina-Medaille aus.

Giovanni Pierluigi da Palestrina, nach dem die Auszeichnung benannt ist, lebte im 16. Jahrhundert in Rom. Er war Kapellmeister an der Laterankirche, an Santa Maria Maggiore und an der Peterskirche und Komponist der päpstlichen Kapelle. Palestrina lebte in der Zeit des Konzils von Trient. Ein besonderes Anliegen des Konzils war die enge Verknüpfung von Kirchenmusik und Verkündigung. Das Konzil fand in der Musik Palestrinas seine Vorstellungen vorbildlich verwirklicht. Anliegen der cäcilianischen Bewegung im 19. Jahrhundert war eine Erneuerung der Kirchenmusik als einem wichtigen Teil der Liturgie. Die Musik Palestrinas wurde deshalb zum großen Vorbild für die neu entstehenden Kirchenchöre.

Anlässlich der 100-Jahrfeier des Allgemeinen Cäcilien-Verbandes (ACV) für die Länder der deutschen Sprache hat das Präsidium des ACV 1968 die Palestrina-Medaille gestiftet.

Zur Auszeichnung mit der Palestrina-Medaille gratuliert der Cäcilienverband den geehrten Kirchenchören. Möge die Ehrung nicht nur Anerkennung für die Leistungen in der Vergangenheit, sondern auch ein neuer Impuls sein, sich auch in Zukunft für Kirchenmusik und Liturgie zu engagieren.

 

Die aktuellen Ehrungstermine können Sie unter dem Menüpunkt Termine einsehen.

Die aktuelle Ehrungsordnung des DCV finden Sie unter Dokumente/Downloads.